Wie diese Geschichte begann...

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Halbjahresbilanz... It's been six months.

No picture for you today and just a little note but I can hardly believe it myself: it's already been half a year since I had my craniotomy and the meningioma removed. 

Are there any side effects left? My head itches a little every now and then and my upper eye-lid still feels a little numb - something I mainly notice when applying make up or drawing my eyebrow with a pencil. 

Apart from that? I still have a high blood pressure and on a light medication to keep it down, but since these problems started a few weeks after the surgery I'm really not sure whether it has to do with it at all. 

Due to the Corona pandemic I'm also less "in action" than I was before, haven't been swimming in months, not really riding my bike but walk a bit more and admittedly I spend a lot of my time on the couch. 

So my New Year's resolution will probably be: quit being lazy 😇

Most importantly though because I didn't even mention it properly before:

NO MORE DIFFICULTIES WITH MY EYES - AT ALL 👓

Heute gibt's kein Foto und auch nur eine kleine Notiz, aber zum einen habe ich ja schon eine ganze Weile keinen Eintrag mehr vorgenommen und zum anderen kann ich selbst kaum glauben, daß seit meiner Kraniotomie und der Meningeom-Entfernung schon sechs Monate rum sind. 

Sind noch irgendwelche Nebenwirkungen oder besser Nachwirkungen geblieben? Naja, mein Kopf juckt ab und zu und mein Oberlid ist noch immer ein bißchen taub, was ich vor allem beim Schminken merke. 

Aber sonst? Ich habe noch immer einen hohen Blutdruck, der medikamentös ganz gut im Griff gehalten werden kann, aber da diese Hypertension erst einige Wochen nach der OP entdeckt wurde, bin ich gar nicht so sicher, ob das überhaupt als Ursache betrachtet werden kann. 

Ob der Sars CoV 2 - Pandemie bin ich auch weitaus weniger "in Action" als vorher, war seit Monaten nicht mehr Schwimmen, fahre kaum Fahrrad, laufe dafür ein bisschen mehr zu Fuß, aber ich gebe auch zu, daß ich leider ziemlich viel Zeit auf meiner Couch verbringe.

Mein Vorsatz fürs Neue Jahr wird also vermutlich sein: nicht mehr so faul sein!!!

Am wichtigsten aber, vor allem weil ich es vorher gar nicht explizit erwähnt habe:

DIE DOPPELBILDER SIND WEG - und das tatsächlich schon lang. Ich habe mir deshalb just heute Nachmittag ne neue Brille gegönnt 😀👓

Sports and motivating myself - Steine im Weg

July 25, 2020

47days postOP and still a rocky road ahead.

Sounds a little more serious than my recovery story so far, but I have to be honest with myself: I'm still experiencing some problems that I didn't expect before agreeing to the whole procedure. Don't get me wrong, it was not really a question of surgery or not but at which point. And the doctors convinced me that surgery BEFORE developing any symptoms due to the tumor would be better than after, especially since nobody knows which symptoms could have come first.

But from not having symptoms to the current state of continuous double vision, neck pain caused by the poor posture I'm using to countervail my sight and a newly spiking blood pressure (between 90/65 to 140/100) makes me more uncomfortable than I like to admit.

So I got myself a few toys for home workouts - hoping to distract myself and do some good for my body. Now it's a question of motivating myself to keep going. I'm a bit lazy, I have to admit and even though I know that only I can help myself as a personal trainer, I'm also happy that I still see physiotherapists once or twice a week for some physical training, massages and lymphatic drainage. And so far, so good, I can manage to do my own workouts for twenty minutes every other day at home!

25. Juli 2020
Nach 47 Tagen post-OP habe ich trotzdem noch einen steinigen Weg vor mir.

Das mag ernster klingen als ich bisher von meinen Fortschritten berichtet habe, aber leider muss ich auch ehrlich mit mir selbst sein und eingestehen, dass ich wirklich noch nicht so fit bin, wie ich’s gerne hätte und vorallem wie es sich zunächst anfühlte.

Immerhin hatte ich ja VOR dem Eingriff keine Symptome und auch wenn es keine echte Frage war, ob ich mich operieren lasse, sondern vielmehr wann und die Ärzte mich sehr gut überzeugen konnten, dass es besser ist, dies eben ohne Symptome zu tun, da man auch nicht absehen kann, welche sonst zuerst auftauchen und wie ausgeprägt sie dann ggf. sofort sind (zur Erinnerung: der Tumor saß zwischen Carotis, also Schlagader und Sehnerv...), ist es natürlich jetzt ein sehr unbefriedigendes Gefühl, gegen die bestehenden Doppelbilder, Nackenprobleme, bedingt durch eine blöde Ausgleichshaltung wegen der Augen und einem momentan ziemlich durcheinandergeratenen Blutdruck (mit Werten zwischen 90/60 und 140/100 - keine Messfehler!!!) zu kämpfen 😣 - also lauter Symptome, die ich vorher NICHT hatte.

Geduld gehört nicht zu meinen Stärken, was mir vorher übrigens auch nicht bewusst war 🤯

Also habe ich mir zur Ablenkung jetzt „Spielzeug“ bestellt, um an andere Dinge zu denken und etwas für meinen Körper zu tun.
Hilft ja nicht, zu jammern!

P.S.: Da ich ja auch bei Instagram meine kleine "Recovery-Story" teile, habe ich dort auch per PN viel Zuspruch von "Leidensgenoss*innen" bekommen, die u.a. dieselben Nachwirkungen aber auch andere haben oder hatten und stelle fest: a) ich bin wirklich noch viel zu früh dran mit Beschweren und b) alles wird gut (auf die eine oder andere Art) 
 – hier: Neuss.